Design- und Architekturneuigkeiten aus Südtirol

Coming soon: Architecture.DAYS

Der International Mountain Summit (IMS) veranstaltet bereits zum vierten Mal die IMS Architecure.DAYS und lädt am Mittwoch, den 10. Oktober 2018, in Brixen zum großen Architektur-Gipfeltreffen. In Zusammenarbeit mit der Architektenkammer Südtirol wurde ein umfangreiches Programm für all jene entwickelt, die sich beruflich oder privat mit dem Thema Architektur befassen. Zu den Highlights gehören Vorträge von Richard David Precht und Daniel Libeskind.

Die IMS Architecture.DAYS bieten Raum, sich mit Fachleuten und Experten über die neuesten Trends in der Architektur auszutauschen und besondere Projekte wie das Baumhotel My Arbor oder den preisgekrönten Foodpark Brix 0.1 selbst zu besichtigen.

Weitere Informationen zum Programm und Anmeldung finden Sie hier

Neuer Luxus am Ritten: Das Gloriette Guesthouse

Im Sommer 2018 eröffnete das Designhotel Gloriette Guesthouse in Ritten, zwölf Seilbahnminuten von Bozen entfernt. Das individuell gestaltete Hotel verfügt über 25 Zimmer mit Besonderheiten, wie einem Privatgarten, Kamin, Loggia und einem unvergesslichen Panorama.

Ursprünglich war die Gloriette ein kleines Lusthaus in den Gärten der Adelshäuser von Bozen. Diese Philosophie führen die Besitzer des Gloriette Guesthouse fort und kreierten einen Ort, an dem der Fokus auf hoher Qualität liegt. Diese spürt man im ganzen Haus, ob im hauseigenen Bistro, bei einem liebevollen À-la-Carte-Frühstück oder widergespiegelt durch viele Designdetails. Neben Schlichtheit und Modernität besticht das Designhotel mit ausgewählten und besonderen, ausgewählten Vintage-Stücken.
In Zusammenarbeit mit den renommierten Noa Architekten, die unter anderem die Bar des Gloriette gestalteten, entstand ein Ort der Tradition und Moderne vereint: traditionelle Materialien, wie Holz und Messing, schaffen ein vertrautes Flair und zitronengelbe Hängesessel statt gewohnten Barhockern überraschen das Auge. Ein weiteres Highlight ist das Rooftop-Spa mit Infinity-Pool. Auch hier dreht sich alles um das individuelle Erlebnis des Gastes. Neben Ruhe und Intimität verwöhnt das Gloriette mit Besonderheiten wie einem Champagnerservice für den Pool an.

Hochauflösendes Bildmaterial vom Gloriette Guesthouse finden Sie hier

Architektur und Wohlbefinden: Das neue Spa in Bad Schörgau

Das 2017 neu designte Spa, auch Bauernbadl genannt, bedient einen holistischen Ansatz: Die verwendeten Elemente sollen nicht nur architektonisch wertvoll sein, sondern auch zur Regeneration von Körper und Geist beitragen. Das Hotel Bad Schörgau im Sarntal blickt auf eine jahrhundertelange Tradition als Bauernbad zurück. Die hauseigene Quelle wurde bereits 1624 erstmals als Heilquelle erwähnt.
Gemeinsam mit den Pedevilla Architekten wurde diese Tradition aufgegriffen und besonders in der Materialverarbeitung weitergeführt. Der Zutritt zum Spa erfolgt beispielsweise über eine Wand mit Rankenmuster, das von dem historischen Giebelornament abgeleitet wurde. Der Raum wurde zudem vollständig mit heimischer Lärche ausgekleidet und für die Böden wurde lokaler Porphyr verwendet. Die Federkielstickereien mit Pfauenfedern für die Ledergriffe der Türen stellen einen direkten Bezug zur Sarner Handwerkstradition her. Die schlichte und einfache Architektur strahlt Ruhe und Wohlbehagen aus. Die ruhige, warme und wohnliche Atmosphäre wird ganz wesentlich von Naturmaterialen, wie Stein und Holz, kreiert.

Bildmaterial vom Spa des Hotels Bad Schörgau steht hier zum Download zur Verfügung.

Südtirols neue Schutzhütte: Ein architektonisches Highlight

Am Trippachsattel befindet sich auf 3.016 Meter Höhe die neu erbaute Schwarzensteinhütte. Die höchstgelegene Schutzhütte Südtirols eröffnete im Juli 2018. Ein Highlight und erstklassiger Ausgangspunkt ist der umliegende Dreitausender. Nach der Edelrauthütte in Lappach ist die Schwarzensteinhütte die zweite Schutzhütte, die im Tauferer Ahrntal von Grund auf neu erbaut wurde.

Der Beschluss, die ursprüngliche Schwarzensteinhütte aus dem Jahr 1894 durch eine neue Schutzhütte zu ersetzen, fiel 2011. Der Vorschlag der Architekten Helmut Stifter und Angelika Bachmann überzeugte die Jury des 2012 ausgeschriebenen Wettbewerbs. Ausschlaggebend war der skulpturale Ansatz, der die Hütte als eine Art Felsblock erscheinen lässt, sowie die optimale Nutzung der Geländeformation. Design und Funktion wurden in dem Vorschlag optimal ergänzt und folgen dem Prinzip, einen möglichst schonenden Umgang mit Ressourcen zu pflegen.

Der schmale Baukörper der Schwarzensteinhütte lässt den Ort großenteils frei und unberührt. Die frei geformten Fassaden sind zurücklehnend oder überhängend gestaltet und wirken, als ob sie im Laufe der Zeit vom Gletscher, Wind und Wetter zurückgedrängt und geformt wurden. Das turmartige Haus vermittelt dem Betrachter aus unterschiedlichen Perspektiven wechselnde Eindrücke. Bauform und Materialwahl – die äußere Hülle besteht aus Kupferblech – lassen die Schutzhütte wie eine landschaftliche Unregelmäßigkeit wirken, aber genauso mit dem umliegenden Gelände verschmelzen.

Eine Auswahl an Bildern der Schwarzensteinhütte finden Sie hier.

Design trifft Funktion: Das Pressed Bike von Harry Thaler

Das im Sommer 2018 entstandene Pressed Bike entwickelte die Südtiroler Designschmiede LEAOS und der bekannte Produktdesigner Harry Thaler.
Das Fahrrad wird aus zwei Aluminiumhälften gepresst. Das Design ist klassisch und retro und hebt sich mit Eleganz und durch formschöne Integration aller Komponenten maßgeblich von der Konkurrenz ab.

Die Designidee entstand durch Harry Thaler und ist inspiriert von seiner bekanntesten Designkreation, dem Pressed Chair. Die Rohform seiner Stuhlkonzeption ließ sich auf ein Fahrrad übertragen und so entstand aus denselben Grundprinzipien und Grundformen das Pressed Bike. Durch das Pressverfahren werden Formen ermöglicht, die mit klassischen Rohren nicht zu lösen wären. Überstände am Rahmen haben eine Design und technische Funktion: Der Rahmen wird daran punktverschweißt.

Weitere Bilder vom Pressed Bike finden Sie hier.

Ein neues Segment der Berghotellerie: Das Hotel Schgaguler

Gemeinsam mit dem Architekten Peter Pichler und mit dem Wissen, dass gute Architektur den Grundstein für ein erfolgreiches Hotel legt, hat sich die Familie Schgaguler für die umfassende Überarbeitung und die Erweiterung ihres Betriebes entschieden. 2018 wurde das Hotel Schgaguler in Kastelruth wiedereröffnet und besticht durch einen zeitlosen und alpinen Stil.

Ziel der Umbauten war es mit dem Hotel neue Inspiration für die Südtiroler Architektur zu kreieren und die Entwicklung zu mehr Authentizität, Echtheit und zeitgenössischer Architektur zu unterstützen und zu verankern. Das Hotel Schgaguler positioniert sich damit als ein Ausnahmebetrieb der Region. Peter Pichler hat für diesen Zweck eine einfache und zeitlose Architektursprache entworfen. Inspiriert von der reduzierten Ästhetik und edlen Schlichtheit der skandinavischen und japanischen Designbewegung, kreiert das Hotel ein authentisches Wohlfühlambiente fern von Folklorekitsch. Der hohe Anspruch setzt sich im Inneren des Hotels fort: Die kulinarischen Experimente der anspruchsvollen Küche und das Herz der Mitarbeiter tragen zur besonderen Atmosphäre des Hauses bei. Es soll ein Ort sein, der zum guten und bewussten Leben anregt. Ein Ort der inspiriert.

Bildmaterial zum Hotel Schgaguler finden Sie hier

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Und wenn Sie Ihre eigene Geschichte in Südtirol schreiben wollen? Dann planen wir auch gern eine individuelle Pressereise für Sie.