Shoppingwelten im Südtirol

Lokales Kunsthandwerk, Feinkost oder italienische Mode? Ein Einkaufsbummel gehört in den Städten Südtirols ebenso zum Ferienerlebnis wie der typische Aperitivo. In den malerischen Gassen findet man alteingesessene Geschäfte neben hippen Boutiquen – ein reizvoller Mix aus Tradition und Moderne, gepaart mit unermüdlichem Erfindergeist und italienischem Stilbewusstsein.

Bern, im August 2018. Mittelalterliche Lauben, gepflasterte Gassen und autofreie Fussgängerzonen: Südtirols Städte laden geradezu zum Bummeln und Flanieren ein. Sowohl die Landeshauptstadt Bozen wie auch die nächstgrösseren Städte Meran, Bruneck, Brixen und Sterzing sind lohnenswerte Einkaufsziele. Traditionsgeschäfte, Boutiquen mit italienischer Mode, Delikatessläden oder Bauernmärkte – die Shoppingwelten in Südtirols Städten sind ebenso vielfältig wie diese selbst. Einen gelungenen Einkaufsbummel begiesst man gerne beim Aperitivo mit typischen Südtiroler Drinks – etwa mit einem  «Hugo» oder einem «Veneziano», der anderswo Aperol Spritz heisst. Dazu werden Speck, Käse und Schüttelbrot gereicht.

Zwischen Loden, Trachten und Design
Einst Winterschutz für die Bergbauern, ist der traditionelle, aus Schafswolle gewonnene Loden im Laufe der Zeit zum raffinierten und hochwertigen Stoff avanciert. Bruneck ist bekannt für seine textile Tradition zwischen alpinem Chic und urbanem Flair. Davon zeugt das international renommierte Label Moessmer. Ein kreatives Wechselspiel zwischen Tradition und Innovation bietet auch die Marke Luis Trenker, welche dem berühmten Bergsteiger, Schauspieler, Regisseur und Schriftsteller gewidmet ist. Der neueste Shop eröffnete im Februar 2018 in Meran. Ebenfalls in der Kurstadt findet man den Monocle Shop von Tyler Brûlé. 

Kunsthandwerk, Filz und Holz
Lange Zeit stellten Südtirols Bauern alles selbst her, was man so brauchte. Die Menschen eigneten sich zahlreiche Fertigkeiten an, woraus nach und nach das einheimische Kunsthandwerk entstand. In den Südtiroler Werkstätten in Bozen wird ein guter Überblick geboten, was geschickte Handwerker alles fertigen. Ein beliebter Klassiker der Südtiroler Handwerkskunst sind handgemachte Filzprodukte wie jene von Zacher-Haunold im Pustertal – ob Patschen (Pantoffeln), Gebrauchsgegenstände oder Accessoires. Auch heute noch geht man im Südtirol sorgfältig mit dem Material um. So führt der Upcycling Concept Store WiaNui (südtirolerisch «wie neu») nicht mehr gebrauchte und somit wertlose Materialien einer neuen Verwendung zu. Es entstehen nützliche und dekorative Produkte. Zeitgemässes Design und den Respekt vor Mensch und Umwelt in Einklang bringen, das hat sich auch das Fashion-Label Re-Bello auf die Fahne geschrieben. Der Fokus liegt auf der Verwendung von nachhaltigen Materialien, die sich durch höchste Komfortstandards auszeichnen.

Delikatessen und genüssliche Souvenirs
Südtiroler Spezialitäten wie Speck, Käse oder Wein gibt es direkt von den Produzenten zu kaufen auf dem Bauernmarkt oder im Hofladen. Die Wochenmärkte in den Städten bieten zudem eine breite Auswahl an Kleidung und Handwerkskunst an. Traditionsmärkte wie der Stegener Markt, der grösste Markt des ganzen Tirols, finden einmal im Jahr zu bestimmten Anlässen statt. Eine wahre Schatzkammer für Delikatessen aus dem Südtirol sind auch die Genussmärkte PUR Südtirol in Meran, Lana, Bozen und Bruneck. Das Sortiment besteht ausschliesslich aus Produkten regionaler Herkunft. Käseliebhaber wähnen sich im Paradies beim Käse-Affineur Degust, gegründet vom ehemaligen Sternekoch Hansi Baumgartner. Wer es lieber süss mag, wird von der sinnlichen Verführung der Edelschokoladen in Kombination mit heimischen Zutaten der Manufaktur Oberhöller begeistert sein. Ein Wohlfühlerlebnis der besondern Art bietet auch Acherer Patisserie.Blumen durch die Harmonie und Ergänzung von Geschmack, Geruch, Optik und Ästhetik. Edelste Patisserie in Verbindung mit zauberhafter Floristik gibt’s im Geschäft in Bruneck zu kaufen. 

Über Südtirol 
Südtirol ist ein Land voller Kontraste. Die nördlichste Provinz Italiens vereint alpine Bodenständigkeit mit mediterraner Lebensart und 300 Sonnentagen im Jahr, Liebe zur Natur mit kultureller Vielfalt, gelebte Traditionen mit Mut zur Innovation. Herzhafte Knödel stehen neben raffinierten Pastagerichten auf der Karte, zum Frühstück gibt’s jeden Tag eine andere Pistenabfahrt und am Abend den Aperitif unter Palmen. Die Bestellung erfolgt auf Deutsch, während die Tischnachbarn klangvoll italienisch sprechen. Das Lebensgefühl spiegelt die kontrastreiche Landschaft wider: Sanfte Kulturlandschaften mit Weinreben oder Apfelgärten stehen Wäldern aus Latschenkiefern oder schroffen Felsen gegenüber und das spektakulärste Naturschauspiel spielt auf der schönsten Freilichtbühne der Alpen, dem UNESCO-Welterbe Dolomiten.      

 
      

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